Test: Sony DSLR A390

Die Sony Alpha 390 ist eine Fortsetzung der Alpha 380, die wiederum von der Firma als verbesserte Version der Alpha 350 eingeführt wurde. Alle drei Modelle haben fast die gleichen Funktionen, einschließlich des Fast AF Live View-Systems.

Die Neuheit bietet ähnliche Leistungsindikatoren wie das Vorgängermodell, einschließlich aller positiven und negativen Punkte, mit einigen Verbesserungen in der Ergonomie, nämlich einer bequemeren Griffform und einem leicht modifizierten Design der Oberseite.

Hier sind die wichtigsten Details, die das Sony Alpha 390 von seinem Vorgänger unterscheiden:

- Das Gewicht beträgt ca. 6 Gramm mehr

- bequemer Griff

- geänderte Position der Bedienelemente

- Neue Textur und Farbe der oberen Platte

Optisch sind die Sony A390 und A380 gleich, aber nicht unbedingt. Der Hauptunterschied zwischen den Kameras liegt in der Ergonomie, da sie hinsichtlich des Designs nahezu identisch sind und die gleiche Größe haben. Der große Griff und die verbesserte Anordnung der Tasten auf der Oberseite sind sehr schöne Neuerungen, die Form ist bequemer geworden und jetzt ist es viel einfacher, die erforderlichen Funktionen zu aktivieren.

Von vorne ist leicht zu erkennen, dass alle drei Kameras aus der A300-Familie stammen. Nur die A380 zeichnet sich durch einen kleineren Griff und eine silberne Kunststoffplatte aus. Sony Alpha 390 ist in Bezug auf externe Parameter viel näher an 350, obwohl einige der silbernen Elemente des 380 beibehalten wurden.

Beim Betrachten der Kameras von oben werden die veränderte Position der Tasten und die neue Form des Griffs deutlich sichtbar.

Ein Punkt, der in der Sony Alpha 390-Spezifikation fehlt, ist die Größe des Suchers. Dies ist ein wichtiges Merkmal, das den Komfort der Kamera bestimmt. Je größer es gemacht wird, desto einfacher ist es zu zielen und zu fokussieren und desto angenehmer ist der Prozess. In diesem Fall ist es mittelgroß, was für den gelegentlichen Gebrauch ausreichend ist. Wenn jedoch eine häufigere Verwendung erforderlich ist, kann dies zu bestimmten Unannehmlichkeiten führen, insbesondere für erfahrene Benutzer.

Positiven Eigenschaften:

- gute RAW-Auflösung

- schneller Autofokus in Echtzeit

- Verbesserte Ergonomie für den aktuellen Betrieb

- bequemer Griff

- effektives Bildstabilisierungssystem Steady Shot

- eine Anleitung für neue Kameranutzer und Neulinge

Negative Seiten:

- Hohe ISO-Positionen sind qualitativ schlechter als die der Wettbewerber

- kleiner Sucher

- eine kleine Anzahl von Kontrollen

- fehlende Videoausgabe

- unzureichend starker Blitz

Sony Alpha 390 ist eine verbesserte Modifikation seines Vorgängers. Und definitiv kann das neue Modell sicher als "dieselbe Kamera mit neuem Griff" bezeichnet werden. Die ergonomischen Änderungen sind praktisch und die A390 ist eine komfortablere Kamera als die A380. Erwähnt werden sollte jedoch die geringe Größe des Suchers, die es für Personen mit Brille schwierig machen kann, die Kamera auszurichten.

Wenn wir uns die vom A390 aufgenommenen Bilder ansehen, können wir mit Sicherheit sagen, dass sie dem Qualitätsniveau des Vorgängermodells entsprechen, das vor zwei Jahren für Kameras dieser Preisklasse ausreichte, derzeit jedoch in diesem Parameter einer großen Gruppe von Wettbewerbern unterlegen ist. Im Kern ist die A390 eine benutzerfreundliche Kamera, die mit ein wenig Aufmerksamkeit großartige Bilder erzeugt. Wo es minderwertig ist, ist die Geschwindigkeit, die Bildqualität bei hohen ISO-Werten. Erwähnenswert ist das Steady Shot Inside-System, das mit seiner Bildstabilisierungsfunktion sehr effektiv zurechtkommt.

Wie immer kann die beste Bildqualität aus RAW-Dateien erzielt werden. Bei Kameras dieser Stufe ist jedoch die JPEG-Qualität bei der Auswertung der resultierenden Fotos wichtiger. Bei mittleren Werten erzeugt die Sony Alpha 390 vollkommen akzeptable Bilder, was bei hohen ISO-Einstellungen nicht gesagt werden kann.